Erneuerbare Energien für grünen Stahl aus Sachsen
FERALPI STAHL und JUWI prüfen gemeinsame Projekte: Im November haben beide Seiten eine Absichtserklärung in Riesa unterzeichnet, um die Zusammenarbeit bei einem regionalen Windenergieprojekt zu prüfen. Das Projekt könnte künftig erneuerbaren Strom für das Stahlwerk und die Walzwerke von FERALPI in Riesa liefern und damit einen wichtigen Beitrag zu einer emissionsfreien Stahlproduktion leisten. Gleichzeitig soll damit gemeinsam die regionale Wertschöpfung gestärkt und die Akzeptanz für erneuerbare Energien vor Ort erhöht werden. Anstatt Energie aus dem Ausland zu importieren, wird sie regional erzeugt, und sowohl der Bau als auch der Betrieb der Wind- und Solaranlagen schaffen Aufträge für regionale Unternehmen.
„Wir dekarbonisieren unsere Produktionsprozesse konsequent. Die Zusammenarbeit mit JUWI stellt einen weiteren möglichen Schritt auf unserem Weg zum Hauptziel dar: grünen Stahl in Riesa zu produzieren. Die Investition von mehr als 220 Millionen Euro in unser Werk in Deutschland zeigt, dass wir an die Zukunft der deutschen Stahlproduktion glauben“, sagt Uwe Reinecke, Geschäftsführer von FERALPI STAHL.
Auf dem Foto: Von links: Florian Militschke (Projekleiter), Dr. Elisabeth Jüschke (Leiterin Projektentwicklung Ost), Christian Arnold (Geschäftsführer), alle JUWI, Uwe Reinecke (General Manager und Werksdirektor), Fanny Kilian (Energiemanagerin) und Thomas Fuchs (Direktor Finance und Controlling), alle Feralpi.